Soziale Zeit

Verfasst am 21.12.2010 um 23:16 Uhr von Toby O. Rink

Um die Weihnachtszeit herum steigt wieder das Engagement- und die Spendenbereitschaft – vor allem in Unternehmen. Auf der einen Seite positiv, auf der anderen Seite wird das Ganze laut einer Umfrage nicht ganz unkritisch gesehen. Die Kluft zwischen Armen und Reichen wird seit der Jahrtausendwende zunehmend größer, und auf unserem Erdball brodelt es an vielen Ecken. Schön ist, wenn Unternehmen nicht nur spenden, um die Gewinne zu drücken, sondern aus dem Herzen heraus. Auch schön ist, wenn die Gewinne jenen helfen, die es wirklich nötig haben. Es kann eigentlich nicht genug Geld vorhanden sein auf dieser Kugel, um all' das Elend und Schicksal auf der Welt aufzufangen. Sehr schade ist, dass so viel am Geld hängt und das Wesentliche, die Liebe, oft zu kurz kommt...

 

 

...Die Zeit um Weihnachten mag hektisch, verrückt und nicht für jeden das Richtige zu sein. Doch sie trägt auch viele wertvolle Früchte in sich, durch welche die Menschen weltweit zur Besinnung kommen und kommen können. Ein einziges Datum im Jahr ermöglicht das, und die Masse der Menschen zieht mit. Es sind irgendwie magische Momente, die da stattfinden – Liebe eben. Liebevolle Momente hier und da. Vor allem auch gegenüber Menschen, die man direkt vielleicht nicht einmal kennt.

 

 

Ich wünsche mir für dieses Fest, dass wir Menschen das soziale Miteinander besser lernen zu verstehen. Nicht gleich alles zu beurteilen, sondern mit Abstand zu betrachten, um sich mit anderen Augen ein Bild zu machen. In hektischen Zeiten wird leider auch gerne übereilt gehandelt, entschieden oder verletzt. Wir sollten uns mehr die Zeit zu nehmen, mit mehr Abstand über die Dinge um uns herum nach zu denken, bevor wir uns eine Meinung bilden oder über etwas urteilen. Vielleicht würde das die Hektik aus unserem verrückten Erdball etwas heraus nehmen. Vielleicht würden wir dann mit offeneren Augen durch die Welt laufen, wieder mehr wahrnehmen und das soziale Engagement nicht nur auf einmal im Jahr beschränken. Vielleicht... 


Herzlichst

Toby

 

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