Bewegung hält geistig fit.
Innerhalb der Dinge die man liebt, gehört auch einmal ein Ausufern dazu. Damit ist gemeint, dass man seine Haupttätigkeiten immer mal wieder aus einem anderen Blickwinkel betrachten sollte, um ein besseres und lebendigeres Gefühl für das zu bekommen, mit dem man seine Brötchen verdient. Brötchen verdienen kann Spaß machen, wenn man diese Brötchen immer mal wieder mit anderen Zutaten belegt. So bleiben sie saftig und verführerisch und beginnen vor allem auch anderen zu schmecken. Von daher ist der gesunde Gang auf anderen Pfaden nicht nur für einen selbst wertvoll.
Bereits im Jahre 2001, es mag mit dem damaligen New-Economy-Crash zusammenhängen, haben wir uns die Webadresse www.gesellschaftsdesign.de gesichert. Diese kleine Seite ist aktuelle eine kleine Spielwiese, die jeden Designer oder kreativen Menschen dazu einlädt, sich hier in Form eines Wallpapers visuell einzusetzen. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein, welche die Welt oder unser Land gerade bewegen. Witzigerweise zeigt der Name der Domain, dass hier schon Bedarf ist, denn inzwischen gibt es auch bereits einen Studiengang dazu an der Wissenschaftsakademie in Berlin. Wir sehen den Begriff Gesellschaftsdesign etwas zweideutig. Auf der einen Seite haben Designer schon fast die Verpflichtung, sich gesellschaftlich einzubringen. Ein anderer Blick darauf könnte sein, dass wir als Gesellschaft, als das Volk, immer wieder geformt werden, bzw. uns formen lassen. Von wem? Ja, da gibt es gerade genug in unserem lieben Land. Gut ist auch, dass sich auch die AGD
( Allianz Deutscher Designer e.V. ) diesem Thema gewidmet haben. Von daher liegt es auf der Hand, vielleicht einmal etwas gemeinsames aus dieser Seite zu entwickeln. Offen sind wir für alles in dieser Richtung, sofern es Ungerechtigkeit besiegt und Gutes fördert.