Boing! Die Basis stärken für mehr Flexibilität.

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Die Freiheit zur Flexibilität.

Im Laufe unserer Design-Tätigkeit haben wir den Begriff »emotionale Basis« für uns gebildet. Dieser Begriff steht als eine der wichtigsten tragenden Säulen für alle weiteren Aufbautätigkeiten im Rahmen unseres Design-Prozesses. Er kann aber auch auf alles andere angewendet werden wie z.B. auf das Leben selbst, oder auf das Gleichgewicht innerhalb einer Gesellschaft oder innerhalb der Welt.

Menschliche Emotionen tragen von Augenblick zu Augenblick dazu bei, die natürliche Basis zu beinflussen und zu verändern – positiv oder weniger positiv. Das Prinzip ist ganz einfach und doch immer wieder kompliziert. Das beste Beispiel dafür ist unsere Gesundheit. Sind wir nicht fit oder gesundheitlich angeschlagen, spielen unsere Emotionen verrückt und die Basis ist anfällig. Unsere Gesundheit ist durch nichts anderes zu ersetzen. Ist diese Basis »dauerhaft« anfällig, fehlt uns jegliche Energie und Leistungsfähigkeit.

Ãhnlich ist das mit einem Unternehmen. Die Marke oder das Produkt dahinter kann nur erfolgreich existieren, wenn die Basis des Unternehmens stabil ist. Nur auf einer stabilen Basis können sich auch Emotionen »positiv« aufladen und im natürlichen Fluss etwas bewegen. Wichtig ist zu definieren, wie man eine stabile und jederzeit ausgelichene Basis schaffen kann.

Der natürliche Fluss

Und wir brauchen den natürlichen Fluss – ob auf privater, beruflicher oder gesellschaftlicher Seite. Wir alle brauchen eine gewisse Flexibilität, um neue (Lebens-)Erfahrungen machen zu können. Nur durch diese neuen Erfahrungen wachsen wir als Menschen wie auch als Unternehmen oder Marke. Wer neue Wege geht, stolpert hier und da natürlich auch einmal. Damit es erst gar nicht zum unglücklichen Fall kommt, brauchen wir eine flexible Basis, die unsere mutigen Fehler entsprechend flexibel abfedert.

Anhand der Spiral-Feder im oberen Bild kann man sich das sehr gut vorstellen. Die Basis ist standhaft und wird nach oben hin immer flexibler. Man kann diese Feder auch als eine Skala sehen. Wer ganz mutig ist läuft von links unten los, hoch zum Scheitelpunkt und rechts wieder hinunter. Gleichzeitig nimmt er die Feder / den Fuss der linken Basis mit und überschlägt sich. Dadurch kommt er aber auch sehr schnell einen großen Schritt weiter. In diesem Moment, in dem die linke Basis abhebt, wird alles von der rechten Basis getragen. So lange die linke Basis in der Luft und in Bewegung ist, ist die Anfälligkeit der Basis am größten, das sie kippen kann.

Wer nicht ganz so mutig ist, aber dennoch kleine Schritte nach vorne gehen möchte, arbeitet sich langsam von links unten nach oben – Schritt für Schritt. Oben angekommen, geht er erst ein Stück hinunter zur rechten Basis und erst wenn diese abgesichert ist, zieht er die linke mit hinüber. Man muss sich das wie beim Klettern vorstellen – erst absichern, dann hinauf und wieder hinunter.

Wer gleich ganz oben beginnt, kann weit fallen oder hat eine entsprechend stabile Basis und ist sich dem Risiko bewusst. Wer weiter unten beginnt fällt nicht so weit und wird durch die Basis entsprechend abgefedert.

Emotionen – jeder trägt eine gewisse Verantwortung

Nun spielen aber bei jedem Schritt auch noch unsere Emotionen mit. Gehen wir alleine, können wir mit unseren Emotionen vielleicht entsprechend umgehen. Gehen wir gemeinsam mit anderen, gilt es auch deren Emotionen und persönliche Stabiliät zu berücksichtigen. Von daher ist der Häuptling eines Stammes auch das Vorbild für alle. Im übertragenen Sinne ist der Vorstand, Unternehmer oder Geschäftsführer in der Pflicht sich auf die nächsten Schritte entsprechend gut vorzubereiten.